ACO Hochbau

 

Neue Komponenten der Fassadenentwässerung

Die Fassadenentwässerung stellt eine sehr komplexe Aufgabe für Planer und Bauausführende dar. Verbunden mit der Anforderung an die Barrierefreiheit sind insbesondere die Regeln der Flachdachrichtlinie in der neuesten Fassung (Dez. 2016) sowie die DIN 18531 Teil 5 (Abdichtungen von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen) zu berücksichtigen.

Die Art und Weise, wie anfallendes Wasser abgeleitet werden kann ist stark von den baulichen Gegebenheiten anhängig. In jedem Fall ist durch einen geeigneten Konstruktionsaufbau sicherzustellen, dass ein Hochdrücken von Wasser infolge von Windbeanspruchung oder ein Anstauen vor besonders gefährdeten Bereichen verhindert werden. In diesem Zusammenhang sind auch mögliche Schneematschbildung und Schlagregen einzubeziehen, wodurch es zum Hinterlaufen der Abdichtung kommen kann.

 

 

 

Nähe ist gefragt

Grundsätzlich gilt, dass Entwässerungsrinnen zur Aufnahme des Wassers an Fassaden und Tür- bzw. Fensterelementen so nah wie möglich an aufgehenden Bauteilen bzw. Profilen angeordnet werden sollten. Des Weiteren müssen Entwässerungsrinnen in ihrer Größe, dem Öffnungsquerschnitt der Abdeckung und dem Rinnenkörper den jeweiligen baulichen Gegebenheiten entsprechend gewählt werden.

 

 

Um gerade im Bereich vor Leibungen eben diese Forderungen zu erfüllen, bietet ACO Hochbau mit der ACO Leibungsrinne eine neue Lösung. Die in Stahl verzinkt oder Edelstahl ausgeführte Leibungsrinne ist in Längen bis zu 2,5 m und Höhen von mindestens 5 cm bzw. maximal 20 cm lieferbar. Die geschlossene, einteilige Sonderkonstruktion verfügt über einen Ablaufstutzen DN 50 mit eingeschweißtem Stutzen zum Anschluss an die Entwässerungsleitung. Abdeckroste als Maschenrost und Längsstabrost komplettieren das neue Entwässerungssystem, das als Sonderanfertigung nach den baulichen Anforderungen hergestellt wird.

 

 

Im Leibungsbereich bleibt häufig nur die Rinnenseite um einen unmittelbaren Anschluss an die Entwässerung zu realisieren. Durch die gewählte Konstruktion, kann das Leibungsablaufelement an den Stichkanalanschluss angesetzt werden und ist auch nach dem Verbau noch revisionierbar und lässt sich an eine Grundleitung DN 100 anschließen. Das Leibungsablaufelement ergänzt das ACO Profiline Fassadenentwässerungssystem und stellt neben der Installation eines Stichkanals eine weitere Variante dar.

 

 

 

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