ACO Hochbau

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Flachdachrichtlinie 12/2016

Die Flachdachrichtlinie 12/2016 besagt, das Gitterroste mit einer Breite von mindestens 150 mm verwendet werden sollten, wenn die Spritzwasserbelastung nicht durch eine Überdachung minimiert wird.

 

 

ACO Hochbau hat Fassadenrinnen im Programm, die diesen Regelungen entsprechen:

 

 

 

 

 

 

 

150 mm ist die neue Gitterrostbreite für Fassaden- und Terrassenrinnen

Anschlüsse an Tür-/Fensterelementen

Eine Verringerung der Anschlusshöhe ist möglich, wenn bedingt durch die örtlichen Verhältnisse zu jeder Zeit ein einwandfreier Wasserablauf im Tür-/Fensterelement-Bereich sichergestellt ist und die Spritzwasserbelastung minimiert wird. Dies ist dann der Fall, wenn im unmittelbaren Tür-/Fensterelementbereich z. B. ein rinnenförmiger Entwässerungsrost jeweils mit unmittelbarem Anschluss an die Entwässerung, oder bei Belägen auf Stelzlagern, eingebaut wird. In solchen Fällen soll die Anschlusshöhe jedoch mindestens 0,05 m betragen (oberes Ende der Abdichtung oder von Anschlussblechen unter dem Wetterschenkel/Sockelprofil).

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Änderung der Flachdachrichtlinie 12/2016

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Ohne Überdachung:

  • Gitterrostbreite mindestens 150 mm
  • Grundforderung: Spritzwasserbelastung minimieren

 

Mit Überdachung:

  • keine Anforderung an eine Rinnenbreite
  • Grundforderung: Spritzwasserbelastung minimieren (somit ist die Größe des Vordaches abhängig von den örtlichen Verhältnissen)

  

Die rechtliche Situation

1. Verringerung der Anschlusshöhe auf min. 0,05 m ohne Minimierung der Spritzwasserbelastung durch Überdachung


Wenn die Spritzwasserbelastung nicht durch eine Überdachung minimiert wird, sollten rinnenförmige Entwässerungsroste/Gitterroste mit einer Breite von mindestens 150 mm verwendet werden.

Von dieser Regel darf nur in begründeten Einzelfällen abgewichen werden. Es ist Sache des Planers, solche Abweichungen zu planen. Voraussetzung ist aber, dass (z.B. im Bestand) eine Situation vorliegt, welche die Umsetzung der Regel nicht möglich macht.

Rechtsprechung hierzu: Das Oberlandesgericht Düsseldorf (Urt. V. 06.02.2009, Az.: I-21 U 63/07) hält eine Abweichung nur dann für zulässig, wenn eine Situation vorliegt, welche die Umsetzung der Regel nicht möglich macht.

Geschuldet ist vom Unternehmer ein Anschluss an Türen und Fensterelementbereichen nach den anerkannten Regeln der Technik. Gemäß Ziff. 4.4 der „Fachregeln für Abdichtungen (Flachdachrichtlinie)“ sollten dann, wenn eine Verringerung der Anschlusshöhe von weniger als 0,15 m auf min. 0,05 m ohne eine Minimierung der Spritzwasserbelastung durch eine Überdachung vorliegt, Gitterroste mit einer Breite von min. 150 mm verwendet werden.

Wenn eine spezielle Beschaffenheit des Anschlusses im Bauvertrag nicht vereinbart wird, ist der Unternehmer verpflichtet, das Werk so herzustellen, dass es zum Zeitpunkt der Abnahme nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Gebrauch aufheben oder mindern. Das Werk muss für eine gewöhnli­che Verwendung geeignet sein und eine Beschaffenheit aufweisen, die üblich ist und von dem Besteller nach Art des Werkes erwartet werden kann.

Der Unternehmer schuldet ein funktionsgerechtes Werk, das den anerkannten Regeln der Technik entspricht.

 

2. Verringerung der Anschlusshöhe auf min. 0,05 m mit Minimierung der Spritzwasserbelastung durch Überdachung.Eine Mindestbreite für die Rinne ist in diesen Fällen nicht vorgegeben

 

 

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