ACO Hochbau

Keller Lüften im Sommer

Wie lüfte ich den Keller richtig im Sommer?

Hohe Temperaturen und stickige Luft im Sommer steigern unser Bedürfnis, die Fenster oft und lange zu öffnen, um frische Luft ins Haus zu holen. Doch ist das auch die beste Art zu lüften? Insbesondere Kellerräume sind sensible Bereiche, die oft anfällig für Schimmelbildung sind. Aufgrund ihrer Lage im Erdboden sind sie meist die kühlsten Räume in einem Haus. Niedrige Temperaturen bringen jedoch hohe Luftfeuchtigkeit mit sich, die wiederrum zu feuchten Wänden und somit Schimmel führen kann. Weit verbreitet ist der Gedanke, dass gerade im Sommer viel gelüftet werden sollte, um die Räume zu trocknen, doch dies ist ein Irrglaube. Mehr dazu verraten wir Ihnen in unseren sieben Tipps zum Lüften im Sommer.


7 Tipps zum Lüften im Sommer

Warme Luft trägt mehr Feuchtigkeit als kalte, deswegen sollten Sie nicht an heißen Sommertagen lüften. Die Feuchtigkeit setzt sich dann als Kondenswasser an den Wänden ab.


Wer den Keller als Wohnraum nutzt, sollte diesen zwei bis vier Mal täglich lüften. Es stauen sich in einem Haus, in dem 4 Personen leben, etwa zwölf Liter Wasser an.


Kurzes Stoßlüften von fünf bis zehn Minuten anstelle von Dauerlüften mit gekipptem Fenster erweist sich als effektiver. Denn zum einen kann durch das Öffnen des ganzen Fensters die Luft besser ausgetauscht werden, zum anderen wird im Winter weniger Energie verschwendet.


Kurzes Stoßlüften von fünf bis zehn Minuten anstelle von Dauerlüften mit gekipptem Fenster erweist sich als effektiver. Denn zum einen kann durch das Öffnen des ganzen Fensters die Luft besser ausgetauscht werden, zum anderen wird im Winter weniger Energie verschwendet.


Mit einem Hygrometer können Sie überprüfen wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Keller ist. Es sollte immer dann gelüftet werden, wenn die absolute Feuchtigkeit draußen geringer ist als im Keller.


Im Sommer ist die optimale Zeit zum Lüften früh morgens oder alternativ nachts, da zu diesen Zeiten die Außentemperaturen geringer sind.


Damit die Luft gut zirkulieren kann und auch die Außenwände erreicht, sollten Möbel in angemessenem Abstand zur Wand stehen.


Warum muss ich lüften?

In Wohnungsräumen sammeln sich viele gesundheitsschädliche Schadstoffbelastungen in der Luft, die sich aus Staub und anderen Kleinmaterialien zusammensetzen. Dabei ist Staub ein Sammelbegriff für feine Teilchen, die in der Luft schweben und beinhaltet unter anderem Überreste organischer Partikel von Menschen, Fasern von Stoffen, Feinstaub oder lebende und tote Bakterien. Bei Kleinmaterialien handelt es sich z.B. um Baustoffe wie Beton, Holz oder Dämmstoffe. Diese Kombination aus feinen Partikeln schädigt den Organismus des menschlichen Körpers. Auch Feuchtigkeit, die nicht nur durch das Atmen entsteht, sondern auch beim Duschen und Kochen stark ansteigt, wird in der warmen Luft aufgenommen und führt zu einer Verschlechterung der Raumluft. Je wärmer die Raumluft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Damit sind kühle Zimmer anfälliger für Schimmel.

Die ideale Temperatur liegt laut Umweltbundesamt in Wohnräumen zwischen 18 und 22 Grad. Auch bei Abwesenheit sollte die Raumtemperatur nicht unter 16 Grad sinken. Idealerweise herrscht in allen Räumen eine ähnliche Temperatur. Gibt es doch einmal Unterschiede von mehr als fünf Grad, bleiben die Türen zwischen den Zimmern am besten geschlossen. Mit dem Lüften wird verbrauchte Luft mit zu hoher CO2 - Konzentration, Feuchtigkeit und Schadstoffbelastung gegen frische Luft ausgetauscht. Das verhindert in Wohnräumen die Entstehung von Müdigkeit und Konzentrationsstörung der sich dort aufhaltenden Personen. Im Lager- und Kellerbereich werden neben der Schimmelpilzbildung auch Schäden an eingelagerten Sachen abgewendet.


ACO Kellerfenster richtig pflegen

Benutzen Sie zur Reinigung nur milde, ph-neutrale Reiniger in verdünnter Form!

Verwenden Sie niemals scharfe Gegenstände, Scheuermittel oder aggressive Reinigungsmittel (z.B. essig- oder säurehaltige Reiniger), da diese den Korrosionsschutz der Beschläge angreifen können! Achten Sie bei der Reinigung darauf, dass kein Wasser in den Beschlag hineinläuft. Trocknen Sie den Beschlag nach der Reinigung gründlich und ölen Sie die Oberfläche mit einem säure- und harzfreien Öl leicht ein, indem Sie ihn mit einem ölgetränkten Tuch abwischen.

Ihre Fenster/Fenstertüren sind mit einem hochwertigen SIEGENIA Beschlag ausgestattet. Damit seine Leichtgängigkeit und einwandfreie Funktion möglichst lange erhalten bleibt, empfehlen wir Ihnen, die nachfolgend beschriebenen Pflege- und lnspektionsarbeiten in regelmäßigen Abständen (mindestens einmal jährlich oder öfter bzw. im Schul- und Hotelbau, in Meeresnähe oder in Gebieten wo Flugsand zu erwarten ist halbjährlich) durchzuführen.

Fetten oder ölen Sie alle beweglichen Beschlagteile und alle Verschlussstellen. Verwenden Sie hierzu ausschließlich säure- und harzfreies Öl oder Fett. Für die beweglichen Teile im Fensterflügel ist ein Sprühfett von Vorteil, das Sie in jede Öffnung des Beschlags hinein sprühen. Danach bringen Sie den Beschlag mehrmals in die vorgesehenen Schaltstellungen, bis sich das Fett verteilt hat. Wischen Sie überschüssiges Öl/Fett vom Fensterrahmen ab. Anschließend fetten Sie die Schließbleche im Fensterrahmen mit einem steiferen Fett (Konsistenzklasse 2 nach DIN 51818) an den Stellen ein, an denen der Schließzapfen in das Schließblech eingreift. Hierfür ist besonders unser Wartungsfett geeignet, das Sie unter der Materialnummer ZXSXO 120-093010 bei SIEGENIAbestellen können.


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