ACO Hochbau

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FAQ - Fragen und Antworten

 

Fassadenentwässerung

 

Bei einem genutzten Dach wird ein offenes Rinnensystem eingesetzt. Im erdberührten Bereich wird die geschlossene Rinne verwendet.

 

Erdberührte Fassadenrinnen müssen immer angeschlossen werden. Auf dem Dach genutzte Fassadenrinnen werden nach vorliegender Konstruktion angeschlossen.

 

Durch die Perforierung entsteht keine Staunässe an der Fassade bzw. im Abschlussbereich. 

 

Die Fassadenrinne muss zu jederzeit einen einwandfreien Wasserablauf gewährleisten. In frei bewitterten Bereichen wird eine Mindestbreite von 150 mm bei Verwendung eines Gitterrostes gefordert.

 

Im privaten Bereich kann, solange es nicht statisch relevant ist oder die Grundlagen der Landbauverordnung verletzt, alles nach eigenem Belieben umgesetzt werden. Wir empfehlen dennoch den Einbau einer Fassadenentwässerung an den Schnittstellen von der Fassade zur Freifläche.

 

Ja, es können individuelle Sonderbauten gefertigt werden. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit der Anwendungstechnik auf. 

 

Die sogenannte Holzterrassenrinne ist genau für diesen Einsatz entwickelt worden. Mit einer geringen Bauhöhe von 2 cm passt das System in jede Dielenstärke. Es sind verschiedene Baubreiten und Längen verfügbar. 

 

Eine Reduzierung der Anschlusshöhen unter 5 cm führt in der Regel zu Mängelanzeigen. Eine Anmeldung von Bedenken ist hier zwingend.

Barrierefreie Konstruktionen erfüllen nicht die abdichtungstechnischen Anforderungen der Flachdachrichtlinien und sind Sonderbauweisen, die als solche objektbezogen geplant werden müssen. Es gibt kein Norm-Detail. Bitte kontaktieren Sie für diesen Fall die ACO Anwedungstechnik.

 

Entwässerung Erdberührter Bereich

 

Ja, man kann das Wasser an der Fassade versickern lassen. Dieses sollte jedoch geplant werden. Nehmen Sie gerne Kontakt zur ACO Anwendungstechnik auf. 

Ein Geruchsverschluss kann bei Sickerrinnen nicht angeschlossen werden.

 

 

Für den erdberührten Bereich sollte eine geschlossene Rinne verwendet werden. Diese sollte an eine Entwässerung oder Rigolenversickerung angeschlossen werden.

Im Ausnahmefall können auch Fassadenrinnen verwendet werden. Dieses durch den Planer entsprechend vorgegeben werden.

 

Nein, das gilt nicht. Es ist nicht dauerhaft und bringt Feuchtigkeit an den Gebäudesockel.

Weiterhin ist die Leistungsfähigkeit in diesem Fall unklar.

 

 

Flachdachrichtlinie (Dez. 2016)

 

Die Überdachung ist nicht als Maß in cm oder m definiert. Die Überdachung muss eine Spritzwasserbelastung durch aufspritzendes Wasser unterbinden. Dieses kann ja nach Wetterseite und Lage unterschiedlich sein.

Lesen Sie hier mehr über die Flachdachrichtlinie.

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