ACO Hochbau

Merkzettel

FAQ - Fragen und Antworten

 

Linienentwässerung

 

ACO bietet Sanierungsroste für das Produkt ACO Self® Entwässerungsrinne (1980-1996) und ACO Selflock Entwässerungsrinne (1996 – 2011).

Die Baubreite für beide Produkte beträgt 130mm.

Die angebotenen Stegroste in unterschiedlichen Materialen sind alle PKW befahrbar und in den Längen 1000mm und 500mm erhältlich.

 

Die ACO Self® Euroline ist aus Polymerbeton und PKW-befahrbar. Der Rost liegt bündig vollständig überdeckend auf dem Rinnenkörper.

Die ACO Self® Hexaline ist aus recyclebarem Kunststoff und ist sehr leicht. Konstruktiv besticht diese Entwässerungsrinne durch eine hohe Seitenwandstabilität, welche durch eine spezielle Wabenform erreicht wird. Eine seitliche Einbettung in Beton ist nur erforderlich, wenn die Rinne befahren wird. Der Rost liegt innen doppelt im Rinnenkörper und die Anpflasterkante ist sichtbar.

Es gibt 1000mm Elemente, die auf 500mm gekürzt werden können. Ein umfangreiches Zubehörprogramm steht Ihnen zur Verfügung.

 

 

Eine Linienentwässerung besteht aus mehreren aneinander gereihten Rinnenkörpern, es entsteht eine ganze Entwässerungslinie – ein sogenannter Rinnenstrang.

Im Gegensatz zu einem einzelnen ‚Gully‘, beim dem das Wasser nur punktförmig abläuft, kann ein Rinnenstrang je nach Ausführung auch größere und langgezogene Flächen gleichmäßig, direkt und somit relativ einfach entwässern. Bei einem Hofablauf muss die zu entwässernde Fläche mit allseitigem Gefälle zur Ablaufstelle hin ausgeführt werden, das ist bei einer Linienentwässerung nicht unbedingt notwendig.

 

Unsere Abdeckungen sind u.a. in Edelstahl erhältlich. Bei dem verwendeten Material handelt es sich um den Werkstoff 1.4301 (V2A).

Die gute Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl basiert auf einer spontan gebildeten Passivschicht, für die eine metallisch reine, möglichst glatte Oberfläche Vorrausetzung ist. Durch Schneiden kann diese Passivschicht beschädigt werden.

Auch ein Produkt aus Edelstahl kann „rosten“, daher sollten die örtlichen Verhältnisse bzw. Umweltbelastungen nicht außer Acht gelassen werden. Stehen hier vermutlich außergewöhnliche Belastungen an (z.B. Küstennähe), dann ist zu überprüfen, ob ein höher vergüteter Edelstahl zu verwenden ist.

Verfärbungen bei gekürzten Edelstahlabdeckungen beruhen meist auf Verunreinigungen, die sich an der Schnittkante absetzen. Deshalb sollte dieser Bereich mit einem für Edelstahl geeigneten Schleifmittel geglättet/ gesäubert oder mit einer Edelstahlbeize gereinigt werden.

 

Der Rinnengrundkörperkörper einer ACO Self® Euroline ist grundsätzlich sehr resistent gegen äußere Umwelteinflüsse. Polymerbeton ist ohne zusätzliche Beschichtungen beständig gegenüber aggressiven Medien und unter extremen Bedingungen vielseitig und dauerhaft einsetzbar.

Die Haltbarkeit von Abdeckrosten sollte je nach Rostausführung und auftretender Stoffe angefragt werden.

 

Grundsätzlich lässt sich das nicht pauschal beantworten. Die Beständigkeit gegen anstehende Chemikalien und Stoffgemischen kann im Bedarfsfall bei ACO angefragt werden.

 

Poolwasser beinhaltet Chlor. Dagegen sind alle unsere Rinnenabdeckungen, auch die aus Edelstahl, nicht dauerhaft resistent.

 

Grundsätzlich sollte keine Schlitzrinne zum Sichern eines Bauwerks  vor eindringendem Wasser ins Gebäudeinnere verwendet werden.

Maßgeblich ist in den meisten Fällen die Entwässerungsleistung der Rinne. Unser Schlitzaufsatz kann bis zu ca. 1 l/s (pro Meter) Wasser aufnehmen.

 

Eine mit einer Schlitzrinne zu entwässernde Fläche sollte nicht zu stark geneigt sein. Das Gefälle sollte 2 bis 3 % nicht überschreiten.
In steileren Flächen sollten Schlitzaufsätze aus funktionalen Gründen nicht eingesetzt werden, da die Gefahr besteht, dass das Wasser über den schmalen Einlaufquerschnitt hinwegläuft.

Liegt die Rinne in einer Kehle einer Fläche, muss damit gerechnet werden, dass ein gewisser Überstau über Oberkante der Rinne entstehen kann.

 

Unser Produktmanager gibt Ihnen ein paar hilfreiche Tipps um die für Sie richtige Entwässerungsrinne aus Kunststoff zu finden.

 

Welche Entwässerungsrinne sich für kleine Flächen empfiehlt sehen Sie hier.

 

Hier bekommen Sie ein paar Tipps von unserem Produktmanager, wie Sie die richtige Entwässerungsrinne für Ihr Haus auswählen.

 

 

 

Einbau

 

Für ACO Self® Rinnen gibt es detaillierte Einbauanweisungen, die zu befolgen sind.

 

Passend für Rinnensysteme:

Beschreibung

  • Zum Abdichten der Rinnenkörper
  • 300 ml

 

 Wie Sie verschiedene Arten von Rinnen öffnen, zeigen wir Ihnen in dieser Anleitung.

 

 

Für den Einbau der ACO Self® Entwässerungsrinnen Hexaline und Euroline haben wir detaillierte Einbauvideos, um Ihnen die Handhabung zu erläutern.

 

 

Für ACO Self® Euro- und Hexaline Entwässerungsrinnen kann am Rinnenanfang und Rinnenende eine Kombistirnwand aus Polypropylen verbaut werden.

Den detaillierten Einbau beschreiben wir in der nächsten Frage.

Passend für

Beschreibung

  • Für Rinnenanfang und Rinnenende

  • Aus Polypropylen

  • Ohne Stutzen

 

EN 1433 bedeutet "Europäische Norm 1433". Die EN 1433 beinhaltet die Anforderungen für Entwässerungsrinnen und Verkehrsflächen. Die Europäischen Normen (EN) sind Standards, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung verabschiedet worden sind. Sie dienen der Harmonisierung innerhalb der EU. In der DIN werden Rinnen und Abdeckungen nach typischen Einbausituationen klassifiziert.

 

Rinnen in Verkehrsflächen sind in der DIN EN 1433 geregelt. Darin werden unter anderem auch die Mindestanforderungen festgelegt. Unser Linienentwässerungssystem ACO Self® entspricht diesen Mindestanforderungen und wurde auf Klasse A 15 geprüft und klassifiziert.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine PKW-Befahrbarkeit möglich. Diese Belastung ist allerdings nicht in der Norm geregelt. Grundlegend sind dabei immer unsere speziellen  Einbauvorgaben zu beachten. Zudem ist es wichtig, immer den genauen Einbauort zu berücksichtigen. Im Zweifelsfall ist eine Rinne mit einer höheren Belastungsklasse zu wählen (z.B. Randbereich von öffentlichen Verkehrsflächen).

 

Unmittelbare Rinnenverbindungen über Eck sind bei der ACO Self® Euroline nicht möglich. Es wird empfohlen, die Rinnenkörper stumpf zu stoßen und die einzelnen Stränge separat anzuschließen.

Bei einer ACO Hexaline aus Kunststoff besteht die Möglichkeit, den Entwässerungsanschluss (nach unten) an verschieden vorgestanzten Stellen auszuschlagen. Im Gegensatz zur Euroline gibt es für diese Rinne ein Universaleckstück, über das zwei Rinnenstränge über 90° miteinander verbunden und über das Revisionselement auch entwässert werden können.

 

Der Rinnenkörper einer ACO Hexaline aus Kunststoff lässt sich problemlos schneiden. Dafür ist ein handelsübliches feines Sägeblatt ausreichend. Dieser Typ von Rinne hat zudem mehrere vorgeformte und ausschlagbare Entwässerungsanschlüsse im Rinnenboden integriert.

Eine Rinne aus Polymerbeton (z.B. eine ACO Self® Euroline) kann auch gekürzt werden - z.B. mit einem Trennschleifer. Dies sollte ausschließlich am Ende eines Rinnenstrangs erfolgen, da dadurch das Nut- und Federsystem am Rinnenkörper entfernt wird.

Zusätzlich müssen die Abdeckroste angepasst werden. Ist das Material stahl verzinkt, so wird die Beschichtung durch das Schneiden beschädigt und sollte daher „kaltverzinkt“ werden (durch Zinkspray).

Verfärbungen bei gekürzten Edelstahlabdeckungen beruhen meistens auf Verunreinigungen, die sich an der Schnittkante absetzen. Deshalb sollte dieser Bereich mit einem für Edelstahl geeigneten Schleifmittel geglättet/gesäubert oder mit einer Edelstahlbeize gereinigt werden.

 

Rechnerisch sind je nach örtlich vorliegenden Randbedingungen durchaus Stranglängen von etwa 30 m möglich. Das hängt stark davon ab, wie groß die zu entwässernde Fläche ist.
Bei Rinnen mit einem Längsgefälle des Rinnenstrangs ist die hydraulische Leistung höher, so dass hier theoretisch auch Stränge bis 100 m möglich sind.

Praktisch gesehen sollte allerdings ein Rinnenstrang ohne Gefälle nach ca. 10 bis 15 m entwässern können.

 

Unsere Self® Rinnen müssen nicht zwingend mit Gefälle verlegt werden. Die Entwässerung erfolgt dann nach dem Prinzip des aufstauenden Wasserspiegels („Wasserspiegelgefälle“).

Die maximal mögliche Stranglänge lässt sich nicht pauschalisieren. Diese ist hauptsächlich abhängig von der Größe der angeschlossenen Bodenfläche und den örtlichen Gegebenheiten.

Als Richtwert sollte bei einer Euroline je nach vorliegenden Randbedingungen eine rechnerische Stranglänge (bis zum Ablaufpunkt) von etwa 10 bis 15 m angenommen werden.

Wird der Rinnenstrang mit einem Längsgefälle verlegt, so ist die hydraulische Leistung höher. Bei Bedarf bieten wir hydraulische Berechnungen an.

 

Eine Verlegung im Kreisbogen ist über einen Polygonzug möglich. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder werden Rinnen auf Gehrung geschnitten, oder es werden Rinnen in 0,5 m Baulänge verwendet. Kreisbögen ab 25 m Radius können in Nennweite 100 und 150 mit Bauteilen in 0,5 m Länge ohne Gehrungsschnitte ausgeführt werden. Für kleinere Radien sind beidseitig an jedem Rinnenstück ausgeführte Schnitte erforderlich.

 

Unsere Self® Rinnen müssen nicht abgedichtet werden. Für deren Einsatzzweck reicht die Verlegung mit dem Nut- und Federsystem der Rinnenkörper völlig aus.

Generell müssen die Fugen nur im Bereich von LAU-Anlagen, also beim Vorhalten von wassergefährdenden Stoffen abgedichtet werden.

 

Es sind je nach Modell Formteile und Anschlussstutzen für den senkrechten bzw. waagerechten Anschluss an ein geschlossenes Entwässerungssystem erhältlich. Empfehlenswert ist bei einer ACO Euroline der Einlaufkasten mit einem seitlichen Entwässerungsabgang. Dieses Bauteil hat einen herausnehmbaren Schlammeimer integriert, der die Kanalgrundleitung vor größeren Verunreinigungen schützt.

Bei Bedarf kann auch über einen (waagerechten) Stirnwandanschluss entwässert werden. Dieser hat aber eine geringere Ablaufleistung und besitzt keine Möglichkeit zum Geruchsverschluss.

 

 

Die Abdichtung von erdberührenden Außenflächen muss nach DIN 18533 im Endzustand mindestens 15 cm hoch sein. Die in den einschlägigen Normen bzw. Richtlinien erwähnten 15 cm Abdichtungshöhe beziehen sich immer auf die Mindesthöhe der Abdichtung am aufgehenden Bauwerk ab OK Belag.

Im Bereich von Türaustritten werden diese 15 cm in der Regel deutlich unterschritten, weshalb dort eine Entwässerungsrinne zum Schutz der Schwelle einzubauen ist.

Die Fassadenrinne ist ein ungeregeltes Bauteil, den einschlägigen Normen sind für den erdberührenden Bereich keine Rinnendimensionen zu entnehmen.

Praktisch kann deshalb auch eine Rinne mit geringerer Bauhöhe als 15 cm verwendet werden, sofern ein einwandfreier Wasserablauf sichergestellt ist.

Bei Verwendung einer ACO Self-Rinne kann die Anschlusshöhe der Tür auf 5 cm reduziert werden. Als Sonderkonstruktion kann ein vollständig barrierefreier Übergang geschaffen werden.

Die Auswahl der Rinne hängt allerdings sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten, der Konstruktion des Bauwerks und der Art der Entwässerung ab, sollte daher immer objektbezogen erfolgen.

 

 

Unter einer barrierefreien Schwelle ist streng genommen eine „0“-cm-Schwelle zu verstehen. Nach DIN 18040-2 sind untere Türanschläge und Schwellen nicht zulässig. Sind diese technisch unabdingbar, dürfen sie nicht höher wie 2 cm sein.

Barrierefreie Übergänge werden in den aktuellen Regelwerken als abdichtungstechnische Sonderlösungen eingestuft. Das ist auch der aktuellen Ausgabe der Flachdachrichtlinie (FDR vom Dezember 2016) unter Punkt 4.4 (3) zu entnehmen:

„Barrierefreie Übergänge erfordern abdichtungstechnische Sonderlösungen, die zwischen Planer, Türhersteller und Ausführenden abzustimmen sind…“

Selbst wenn jede einzelne Komponente des Details (Fensterkonstruktion, Türanschluss, Bauwerksabdichtung, Dachentwässerung etc.) für sich gesehen den aktuellen Stand der

Technik darstellt, ist trotzdem keine geregelte Ausführung eines barrierefreien Anschlusses erkennbar.

Den erhöhten Anforderungen eines barrierefreien Anschlusses kann nur damit Sorge getragen werden, indem die Konstruktion mit allen am Bau Beteiligten genau auf das Bauvorhaben abgestimmt und entsprechend durchgeführt wird. Deshalb und aufgrund der nicht genormten Ausführung sollte dies auch bauvertraglich festgelegt werden.

Die Abdichtung allein kann die Dichtigkeit am Türanschluss nicht sicherstellen.

Deshalb sind nach der FDR zusätzliche Maßnahmen, ggf. auch in Kombination, erforderlich:

  • rinnenförmiger Entwässerungsrost oder eine vergleichbare Konstruktion ggf. beheizbar mit unmittelbarem Anschluss an die Entwässerung
  • Gefälle der wasserführenden Ebenen vom Übergang zur Fläche
  • Schlagregen- und Spritzwasserschutz durch Überdachung
  • Türrahmen mit Flanschkonstruktion
  • Türen mit spezieller Abdichtungsfunktion
  • zusätzliche Abdichtung im Innenraum mit gesonderter Entwässerung

 

Zusammenfassend lässt sich daraus aus unserer Sicht Folgendes ableiten:

  • eine Sonderlösung ist eine Sonderkonstruktion
  • Sonderkonstruktion deshalb, weil kein genormtes Detail vorliegt
  • folgerichtig wird eine objektbezogene Planung gefordert
  • somit müssten streng genommen bei jedem barrierefreien Übergang erstmal Bedenken angemeldet werden

 

 

Belastbarkeit

 

Die Produkte Euroline und Hexaline sind begehbar und PKW befahrbar.

Das Produkt Galaline ist begehbar, PKW befahrbar und klassifiziert nach DIN EN1433 Klasse C250. Damit ist es unter anderem einsetzbar im Bordrinnenbereich, auf Parkplätzen und unbefahrenen Seitenstreifen.

 

Die Produkte Euroline und Hexaline sind begehbar und PKW befahrbar.

Das Produkt Galaline ist begehbar, PKW befahrbar und klassifiziert nach DIN EN1433 Klasse C250. Damit ist es unter anderem einsetzbar im Bordrinnenbereich, auf Parkplätzen und unbefahrenen Seitenstreifen.

 

 

Grundsätzlich sind ACO Hochbaurinnen für den Einbau in Rampen in dem Sinne nicht geeignet.

Unabhängig davon sollten unsere Self-Rinnen nicht in einem Quergefälle von mehr als 5 % verbaut werden.

In einer steileren Zufahrt wir generell empfohlen, den Rinnenstrang in einem horizontalen Bereich am Fuß einer Rampe einzubauen. Ist das nicht möglich, müssen folgende Gesichtspunkte berücksichtigt werden:

Um ein Überfließen der Abdeckung zu vermeiden, sollte als Abdeckung ein Gitterost und eine bereitere Rinne verwendet werden.

In (schrägen) Zufahrten für Tiefgaragen treten deutlich höhere dynamische Belastungen auf, die auf die Rinnenschenkel einwirken. Deshalb sollten Rinnen mit eingebauter Zarge verwendet werden. Diese sind bei ACO Tiefbau erhältlich.

 

Unsere Self® Rinnen aus dem Hochbaubereich sind auf Klasse A15 geprüft und klassifiziert.

Unter Einhaltung spezieller Einbauanleitungen ist eine PKW-Befahrbarkeit möglich. Diese Belastung ist allerdings nicht in der Norm geregelt.

Eine Self® Euroline mit Gussrost könnte unter Berücksichtigung unserer Vorgaben die Belastungsklasse B 125 erreichen.

 

Bei der Wahl einer Rinne sollten unbedingt die Vorgaben der DIN EN 1433 beachtet werden. Darin werden auch die Mindestanforderungen festgelegt.

Unser Linienentwässerungssystem ACO Self® Euroline entspricht diesen Mindestanforderungen und wurde auf Klasse A 15 geprüft.

Der in der Norm nicht existenten und ungeregelten „PKW-Befahrbarkeit“ wird seitens ACO durch konstruktiv stärker ausgelegte Komponenten und durch werksinterne Untersuchungen Rechnung getragen, die weitreichende praxisnahe Prüfungen für den privaten Anwendungsfall rund um Haus, Hof und Garten vorsehen. Die Befahrbarkeit setzt allerdings immer einen sachgemäßen Einbau voraus, unsere Empfehlungen und Einbauanleitungen sind genauestens einzuhalten.

Wird das Befahrbaren mit einem PKW eingeplant, so darf aber trotzdem der Einbauort nicht außer Acht gelassen werden. Es ist auszuschließen, dass ACO Self® Rinnen mit schwereren Fahrzeugen wie z.B. Sprintern oder LKWs befahren werden können. Unsere Rinnen sind für öffentliche bzw. große Parkflächen und in Tiefgaragen mit stärkerer Frequentierung nicht geeignet und dürfen keinesfalls in Bordsteinbereichen von öffentlichen Verkehrsflächen verwendet werden. In der Regel ist dort eine Rinne der Belastungsklasse C 250 zu wählen.

 

 

Eine direkte Umrechnung auf zulässige Radlasten ist aus der Klassifizierung gemäß DIN EN 1433 nicht möglich. In der DIN werden Rinnen und Abdeckungen nach typischen Einbausituationen klassifiziert. Die Verwendbarkeit der Rinnen wird nach einer festgelegten Prüfvorschrift getestet. Aus den während der Prüfungen aufgebrachten Lasten kann jedoch nicht direkt auf zulässige Radlasten geschlossen werden. Generell gilt: Für PKW-befahrene Flächen sollte Klasse B 125 eingesetzt werden. In öffentlichen Flächen, auf denen gelegentlich LKW verkehren, muss Klasse D 400 verwendet werden, und in nicht öffentlichen Flächen, auf denen Fahrzeugen mit erhöhten Radlasten eingesetzt werden, kommen Klasse E 600 oder F 900 zum Einsatz.

 

Streng genommen kann das nur unter Angabe der Stranglänge bzw. der Lage und Anzahl der Entwässerungsanschlüsse ausreichend beantwortet werden. Überschlägig gesehen entwässert eine ACO Euroline ca. 2 l/s. Ein 6 m-Strang z.B. an einer Garageneinfahrt könnte im Normalfall bis ca. 120 m² entwässern.

Nach unseren Erfahrungen sollte aber ein Rinnenstrang praktisch nicht übermäßig lang ausgelegt werden. Hier haben sich ca. 10 bis 15 m Rinnenlänge bewährt.

 

 

 

Reinigung

 

Wie Sie eine Linienentwässerungsrinne reinigen, haben wir hier für Sie erläutert.

 

ACO Self® Entwässerungsrinnen haben die Aufgabe, Wasser aufzunehmen und abzuleiten. Da dies zum Beispiel im Garten erfolgt und dort das Wasser unter anderem mit Laub verschmutzt ist, sind Entwässerungsrinnen in entsprechenden Abständen zu reinigen, um die Funktion weiter zu gewährleisten.

 

Unsere Abdeckroste mit schraubloser Arretierung lassen sich am einfachsten mit dem separat erhältlichen Rosthacken (oder Ähnlichem) entnehmen. Dabei sollte der Rost idealerweise auf Höhe der Nasen mit Hilfe des Hackens ruckartig angehoben werden.

Es sollte vermieden werden die Abdeckung am Ende der Rinne bzw. Stirnseite auszuhebeln. Sonst besteht (je nach Art des Rostes) die Gefahr, dass der Rost dabei verbogen wird.

 

 

Für die Reinigung einer Schlitzrinne benötigen Sie ein Revisionselement. Dieses kann geöffnet werden und von dort aus können Sie per Hand oder mit einem Hochdruckreiniger die Rinne von Schmutz befreien.

 

 

 

Abdeckroste

 

ACO Self® Entwässerungsrinnen sind als Baukastensystem konstruiert.

 

Die ACO Self® Entwässerung wurde speziell für den privaten Anwendungsbereich entwickelt. Je nach Bausituation und Geschmack können die verschiedenen Rinnengrundkörper (Self Euroline, Euroline 60, Hexaline, Highline) mit den unterschiedlichen Rosten aus dem Baukastensystem (verschiedene Stegroste, Maschenrost, Microgrip-Rost, Schlitzaufsatz, Längsstabrost) kombiniert werden.

 

 

Ist der Rinnenkörper in den Jahren ab ca. 1980 bis 2011 verbaut worden, so sind womöglich unsere Sanierungsroste passend (Baubreite 130 mm). Im Zweifelsfall kann das unter Angaben von Ausmaßen (und aussagekräftigen Fotos) bei ACO angefragt werden.

 

Der Rinnenstrang lässt sich leichter reinigen. Der im Rinnenstrang befindliche Schmutz wird mit einem Hilfswerkszeug (z.B. Besen) dem Schlammeimer zugeführt. Dieser lässt sich dann einfach aus dem Einlaufkasten entnehmen und der Schmutz kann leicht entsorgt werden.

Der im Einlaufkasten einsetzbare Geruchsverschluss behält länger seine Funktion als der im Rinnenstrang. Im Sommer trocknet er nicht so schnell aus, da dieser tiefer in der (kühleren) Erde liegt.

Die Kanalgrundleitung wird durch den Einlaufkasten geschützt. Durch den Schlammeimer wird ein Zusetzen der Grundleitung durch Laub oder Schlamm verhindert.

Es besteht eine zusätzliche Möglichkeit den Rinnenstrang (seitlich) zu entwässern.

 

 

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