ACO Hochbau

Mit Inkrafttreten der neuen Flachdachrichtlinie (FDRL) zum 01.12.2016 wurde nicht nur der Geltungsbereich erweitert, auch bisherige Regeln wurden überarbeitet. So entfällt beispielsweise die Unterscheidung zwischen genutzten und ungenutzten Dachflächen, wodurch ein Balkon oder eine Terrasse auch der Flachdachrichtlinie unterliegt. Änderungen ergeben sich aber auch bei Anschlüssen an Türen, auf die ACO Hochbau mit neuen Rinnensystemen reagiert hat.

Insbesondere im sensiblen Tür- und Fassadenbereich von Terrassen, Dachgärten und Balkonen muss zu jeder Zeit sichergestellt sein, dass keine Feuchtigkeit von außen in das Gebäude eindringen kann.

Dazu heißt es unter 4.4. (1) der FDRL „Anschlüsse an Türen“:

Die Anschlusshöhe soll mindestens 0,15 m über der Oberfläche des Belags, der Kiesschüttung oder der Begrünung betragen. Bei Abdichtungen ohne Beläge, Kiesschüttung oder Begrünung bezieht sich die Anschlusshöhe auf die Abdichtungsoberfläche. Dadurch soll verhindert werden, dass bei Schneematschbildung, Wasserstau durch verstopfte Abläufe, Schlagregen, Winddruck oder bei Vereisung Niederschlagswasser über die Türschwelle eindringt.

Explizit wird neben dem Türbereich in der neuen FDRL nun auch der Fensterelementbereich aufgeführt. So ist eine Verringerung der Anschlusshöhe nach FDRL 4.4. (2) jedoch dann möglich, … wenn bedingt durch die örtlichen Verhältnisse zu jeder Zeit ein einwandfreier Wasserablauf im Tür-/Fensterelementbereich sichergestellt ist und die Spritzwasserbelastung minimiert wird. Dies ist dann der Fall, wenn im unmittelbaren Tür-/Fensterelementbereich z.B.

- ein rinnenförmiger Entwässerungsrost oder eine vergleichbare Konstruktion jeweils mit unmittelbarem Anschluss an die Entwässerung oder

- ein rinnenförmiger Entwässerungsrost oder eine vergleichbare Konstruktion bei Belägen auf Stelzen eingebaut wird. In solchen Fällen soll die Anschlusshöhe jedoch mindestens 0,05 m betragen…

 

ACO Fassadenrinnen – die passende Lösung für jeden Anspruch

Die in der Flachdachrichtlinie, aber auch in der DIN 18195, Teil 5 und der DIN 18531 geforderte An- schlusshöhe für Bauwerksabdichtungen von 15 cm kann durch den Einsatz der Linienentwässerungssysteme ACO Profiline und ACO Roofline im Tür- und Fensterelementbereich auf die geforderten 5 cm reduziert werden. Denn die Rinnensysteme arbeiten auf zwei Ebenen: Sie entwässern an der Oberfläche, gleichzeitig führen sie das Wasser auf der darunter liegenden Dränageschicht ab. Damit ist ein einwandfreier Wasserablauf im Tür-/Fensterelementbereich sichergestellt.

Um auch der Forderung der FDRL in Bezug auf Spritzwasserbelastung nachzukommen („Wenn die Spritzwasserbelastung nicht durch eine Überdachung minimiert wird, sollten Gitteroste mit einer Breite von mindestens 150 mm verwendet werden“) stehen in den Linienentwässerungssystems ACO Profiline und ACO Roofline auch Rinnen mit einer Baubreite von 155 mm zur Verfügung.

Die neuen, regelkonformen Rinnensysteme (gemäß FDRL, Stand 12.2016) sind, wie auch die weiteren Ausführungen (Baubreiten von 100 mm bis 250 mm) der Produktfamilien, zur Umsetzung von barrierefreien Türkonstruktionen geeignet. Alle Ausführungen des Typs ACO Profiline sind in Edelstahl und Stahl verzinkt erhältlich, begehbar bzw. rollstuhlbefahrbar und werden durch ein umfangreiches Rostprogramm ergänzt. Durch variable Höheneinstellung ist eine millimetergenaue Anpassung an die örtlichen Bodenverhältnisse möglich. Damit entspricht ACO nicht nur der zukunftsweisenden Forderung nach barrierefreiem Bauen, sondern auch den Qualitätsansprüchen von Architekten und Planern.

 

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ACO Entwässerungssysteme – immer aktuell
22.08.2017

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