ACO Hochbau

Wasserschaden: Wer zahlt? Was übernimmt die Versicherung?

Wasserschaden: Wer zahlt? Was übernimmt die Versicherung?

Extremwetterereignisse wie Stürme, Hitzewellen und Starkregen haben im vergangenen Jahr nach Angaben der Bundesregierung bei den Versicherern Schadenregulierungen in Höhe von zwei Milliarden Euro ausgelöst.

Doch wie sieht es mit einem Wasserschaden in einem Privathaushalt aus?
Steht der Keller unter Wasser – beispielsweise nach Starkregen – entstehen schnell Kosten in Höhe von 15.000 Euro oder mehr. Neben technischen Einrichtungen wie der Heizungsanlage stehen häufig Waschmaschine, Wäschetrockner und andere Geräte im Keller. Manchmal auch teures Equipment wie die Musikanlage oder ein komplettes Arbeitszimmer.

Doch welche Versicherung übernimmt diese Kosten?
Für diese Schäden kommen grundsätzlich erst einmal weder die Wohngebäude- noch die Hausratversicherung auf.
Die Gebäudeversicherung kommt in der Regel nur für Wasserschäden durch Leitungswasser auf. Wasserschäden, die beispielsweise durch Hochwasser entstehen, werden nur übernommen, wenn zusätzlich eine Elementarschadenversicherung in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung inkludiert ist. Diese kann je nach Gefährdungslage teuer werden, da die Elementarschadenversicherung im Schadenfall immer einen Selbstbehalt durch den Versicherungsnehmer vorsieht, abhängig von der Lage des Objektes und des Versicherungswertes (von 500 bis zu 10.000 Euro). Doch die Zusatzversicherung allein reicht bei vielen Versicherern nicht aus. Häufig wird vorausgesetzt, dass das Objekt zudem mit einer funktionstüchtigen Rückstauklappe versehen ist, damit die Versicherung im Falle einer Überschwemmung überhaupt greift.

Interessant in Ostsee- und Nordseenähe ist zudem, dass die Übernahme der Kosten, die im Falle einer Sturmflut entstehen, bei nahezu allen Versicherern ausgeschlossen ist.

Übernimmt die Versicherung die Kosten, stellt sich die Frage in welcher Höhe. Die Hausratversicherung unterscheidet bei der Erstattung nach dem Kriterium des regelmäßigen Gebrauches. Das bedeutet, Hausratsgegenstände in Abstell- und Kellerräumen werden nur dann zum Neuwert ersetzt, wenn diese sich regelmäßig in Gebrauch befinden. Für andere Gegenstände zahlt der Versicherer nur den Zeitwert, wobei der personelle, ideelle Wert nicht berücksichtigt wird.

Laut einer Studie besitzen im Bundesdurchschnitt etwa 70% der Haushalte keine Elementarschadenversicherung für ihr Wohngebäude. Das bedeutet, dass sie zumeist selbst auf den Kosten sitzen bleiben. Verständlich, dass knapp 57% der Deutschen finden, dass nicht genug für Hochwasserschutz in Deutschland getan wird.

Damit es gar nicht erst zu dem Fall kommt, lohnt es sich vorsorglich den Keller mit baulichen Vorkehrungen sicher gegen Überflutungen zu machen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören Lichtschächte, wasserdichte Kellerfenster und Rückstausicherungen. Mehr Informationen werden unter www.kellerschutz.de bereitgestellt.

(Ca. 2.800 Zeichen)

Wasserschaden: Wer zahlt? Was übernimmt die Versicherung?

Extremwetterereignisse wie Stürme, Hitzewellen und Starkregen haben 2017 nach Angaben der Bundesregierung bei den Versicherern Schadenregulierungen in Höhe von zwei Milliarden Euro ausgelöst.

Doch welche Versicherung übernimmt die Kosten bei einem Wasserschaden in einem Privathaushalt?

Die Gebäudeversicherung kommt in der Regel nur für Wasserschäden durch Leitungswasser auf. Wasserschäden, die beispielsweise durch Hochwasser entstehen, werden nur übernommen, wenn zusätzlich eine Elementarschadenversicherung in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung inkludiert ist. Doch die Zusatzversicherung allein reicht bei vielen Versicherern nicht aus. Häufig wird vorausgesetzt, dass das Objekt zudem mit einer funktionstüchtigen Rückstauklappe versehen ist, damit die Versicherung im Falle einer Überschwemmung überhaupt greift.

Übernimmt die Versicherung die Kosten, stellt sich die Frage in welcher Höhe. Die Hausratversicherung unterscheidet bei der Erstattung nach dem Kriterium des regelmäßigen Gebrauches. Das bedeutet, Hausratsgegenstände in Abstell- und Kellerräumen werden nur dann zum Neuwert ersetzt, wenn diese sich regelmäßig in Gebrauch befinden. Für andere Gegenstände zahlt der Versicherer nur den Zeitwert, wobei der personelle, ideelle Wert nicht berücksichtigt wird.

Damit es gar nicht erst zu dem Fall kommt, lohnt es sich vorsorglich den Keller mit baulichen Vorkehrungen sicher gegen Überflutungen zu machen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören Lichtschächte, wasserdichte Kellerfenster und Rückstausicherungen. Mehr Informationen werden unter www.kellerschutz.de bereitgestellt.

(Ca. 1.600 Zeichen)

Damit Ihr Keller bestens geschützt ist und Sie materielle und persönliche Werte schützen, ergreifen Sie geeignete bauliche Vorkehrungen und informieren Sie sich dazu über die Produkte von ACO.
TOP